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  Was einen richtig guten Blog ausmacht (und wie du am Ball bleibst)



Wir möchten dir an dieser Stelle einige sehr wichtige Punkte aus unserer Blog-Erfahrung mit auf den Weg geben, damit du gleich zu Anfang weißt, was wirklich wichtig ist, um langfristig erfolgreich und mit viel Leidenschaft zu bloggen.

Authentizität und Ehrlichkeit

In unserem Schnupperkurs haben wir es schon ausführlich angesprochen: ein Blog ist ein Blog, weil hinter all den Texten und Impressionen eine echte Person steckt, die ihre Gedanken und ihre Ideen mit anderen Menschen teilt, mit der sich die Leser identifizieren können, der sie vertrauen. Genau das unterscheidet Blogs von herkömmlichen Webseiten.

Deshalb: Sei du selbst bei allem, was du tust und veröffentlichst. Deine Leser werden deinen Blog genau dafür lieben. Und dabei kommt es nicht darauf an, wie viel du von deinem Privatleben preisgibst, sondern dass du ehrlich bist und bleibst.


Einzigartigkeit

Ja, da draußen gibt es bereits viele Blogs. Und trotzdem heißt das nicht, dass du deshalb keinen eigenen Blog starteten solltest. Im Gegenteil. Lass dich von anderen inspirieren, aber hör am Ende vor allem auf dein Gefühl, bleib bei deinem Thema und deinen Zielen, die wir im ersten Kurs gemeinsam erarbeitet haben.

Denn: Du hast was zu sagen oder zu zeigen, eine Meinung und viele Ideen, die du verwirklichen möchtest und die anderen Menschen helfen werden. Das ist unglaublich toll!

Nur wenn du DU bist, bist du einzigartig und authentisch und kannst in unserer von Informationen überfluteten Welt herausstechen.


Maximalen Wert schaffen

Doch um aus der Masse hervorzustechen und deinen ganz eigenen Leserkreis zu generieren, ist es wichtig, genau diese Leserschaft auch in den Mittelpunkt zu rücken.

Frage dich: Wie kannst du deine Leser bestmöglich inspirieren oder ihnen helfen? Was wünschen sie sich, was brauchen sie, wie muss ein Beitrag aufgebaut sein?

Dabei spielt Google eine große Rolle. Wie du einen tollen Beitrag für deine Leser – und für Google – schreibst, zeigen wir dir in diesem Kurs.


Immer mal was Neues probieren

Du hast eine Idee, weißt aber nicht so richtig, ob sie Erfolg haben könnte? Probier es aus, denn dein Blog ist deine Spielwiese!

Ob E-Books, Newsletter, eine spezielle Artikel-Serie, ein Pop-Up auf der Seite oder ein Drohnen-Video. Deiner Kreativität sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Hauptsache, dir und deinen Lesern machen die neuen Inhalte Spaß.


Interaktion mit Lesern

Bloggen ist in kommunikativer Hinsicht keine Einbahnstraße, sondern hebt sich insbesondere durch den 1:1 Austausch von anderen Medien ab.

Das heißt: Ein Blog lebt von seiner Community. Durch sie wird deine Arbeit wird wertgeschätzt, du kannst anderen Menschen persönlich weiterhelfen und deine Beiträge werden durch Kommentare weiter aufgewertet.

Und auch, wenn es unter Umständen etwas Zeit braucht, bis der erste Kommentar oder die erste Leser-Mail eingetrudelt, ist das wohl das Beste, was im Blogger-Alltag passieren kann.

Um den Prozess zu beschleunigen, frag deine Leser aktiv nach ihrer Meinung – ob im Blog oder auf deinen Social Media Kanälen - und integriere auch andere Blogger in deinen Texten.


Übersichtlichkeit

Ein tolles Design ist das eine und ist vor allem für Mode- oder Fotografieblogs ziemlich wichtig. Doch viel wichtiger ist es grundsätzlich, dass sich deine Leser gut auf deinem Blog zurechtfinden, dass er sinnvoll strukturiert ist und auch auf mobilen Endgeräten passend dargestellt wird.

Wir erklären dir in diesem Kurs, wie du all das realisierst.



4 Prinzipien, die deine Arbeit am Blog zu maximalem Spaß werden lassen


1. Done is better than perfect

1956 sagte Konrad Adenauer sinngemäß: „Die Krankheit unserer Zeit ist der Perfektionismus", (Quelle). Seitdem ist unsere Welt nicht weniger perfektionistisch geworden - im Gegenteil.

Im Blog-Kontext sind es besonders Design-Fragen und Texte, bei denen man sich schnell im Perfektionismus-Nirvana verliert: Ein Pixel hier, ein Wort dort, diese Formatierung sieht auf Mobilgeräten noch nicht ganz perfekt aus, jenes Bild muss noch einen Millimeter nach links etc. …

Doch wer sich lange an solchen Details aufhält, bremst seinen eigenen Tatendrang und steht sich selbst im Weg. Anstatt am großen Ganzen zu arbeiten, wird an winzigen Kleinigkeiten geschraubt.

Das kennen wir selbst zur Genüge.

Unser Tipp: Wenn du merkst, dass du dich zu lange an einem Thema aufhältst und dich in kleinteiligen Aufgaben verlierst, mach eine Pause, widme dich einer neuen wichtigen Aufgabe und schaue erst am nächsten Tag noch einmal über dein letztes To Do. Und zwar aus den Augen deines Lesers:

Wird ihm wirklich dieses eine Wort missfallen oder der Design-Fehler oder kann er höchstwahrscheinlich damit leben?

Zoome immer wieder zurück in das große Ganze und überlege: Was hilft deinem Leser an dieser Stelle wirklich weiter?


2. Akzeptiere Fehler und lerne daraus

Mit dem Start deines Blogs betrittst du eine völlig neue Welt: Plötzlich betreibst du in Eigenregie deine eigene Webseite, bist Redakteur, Fotograf, Grafiker, Admin, Entwickler, Marketer und Chef in einer Person.

Du musst kein Bestsellerautor, Starfotograf, Hacker, Marketing-Evangelist oder Fortune-500-CEO sein, um einen Blog zu führen.

Niemand wird als Blogger geboren. Im Gegenteil: Nur die Wenigsten bringen bereits zum Start ihres Blogs all die Kenntnisse dazu mit.

Vielmehr wachsen Blogger und Blog gemeinsam mit der Zeit an Herausforderungen, Erfolgen und Fehlern. Besonders für Fehler sollten wir dankbar sein, denn es ist wissenschaftlich belegt, dass sie uns besonders gut lernen lassen (Quelle).

"We learn from failure, not from success!" - Bram Stoker

Also: Lass uns keine Angst mehr vor Fehlern haben, sondern Mut zur Lücke und zum Lernen.

"If I fail more than you, I win." - Seth Godin

PS: Dieser Kurs wird zwar dafür sorgen, dass du viele Fehler, die wir gemacht haben, nicht machen musst. Doch keine Sorge, auch du wirst ab und an stolpern und eine steile Lernkurve hinlegen. ;-)


3. Mach dein Blog-Hobby zur Routine

Routinen können öde sein. Doch arbeiten wir aktiv daran, Dinge die uns gut tun, zu unseren Gewohnheiten zu machen, können wir unser Leben fundamental verbessern.

Du kennst das vom Sporttreiben: Musst du jedes Mal wieder gegen deinen Schweinehund ankämpfen, bevor du dich sportlich betätigst, kann das ganz schön anstrengend sein und endet doch viel zu oft auf der Couch statt in Sportklamotten.

Wird Sport aber zu einem festen Bestandteil deiner Woche oder Morgen- bzw. Feierabend-Routine, gibt es keinen Kampf gegen den Schweinehund mehr. Es gibt keine Entscheidung, die du dafür oder dagegen treffen musst. Du machst einfach, weil es deine Routine ist.

Wichtig ist aber auch, dass du einen Sport findest, der dir Spaß macht und den du aktiv tun möchtest.

Und genauso sollte dein Blog-Hobby-Routine werden. Plane deine Blog-Aktivitäten regelmäßig ein, führe sie diszipliniert durch, kreiere Inhalte, die dir Freude bereiten und wiederhole das Ganze immer wieder, um es zu einem festen Teil von dir werden zu lassen. Ohne "Muss" dafür mit ganz viel "Ich will"!


4. Lösungsorientiert arbeiten

Als Blogger und Ein-Mann/Frau-Betrieb wirst du besonders auf technischer Ebene immer wieder auf Herausforderungen stoßen.

Es gibt vereinfacht gesagt drei Möglichkeiten, damit umzugehen:

  • Du kannst / lernst selbst programmieren (HTML, CSS, PHP).
  • Du bezahlst jemanden dafür, das Problem zu lösen.
  • Du findest andere Wege, um ans Ziel zu kommen.

Wir bevorzugen stets die letztere Option und finden fast immer eine Lösung.

Lass dich von Dingen, die nicht so funktionieren, wie du es dir vorgestellt hast, nicht aufhalten.

Finde Workarounds, Tools, Support, Facebook-Gruppen (wie unsere) oder technische Alternativen, die dich weiterbringen!

Progress over perfection!



In diesem Sinne: Lass uns etwas "progress" (Fortschritt) machen und endlich loslegen! Auf geht´s zum Blogausbau.



Hast du Fragen oder Anregungen? Dann melde dich hier in den Kommentaren, tausch dich in unserer Facebook Community aus oder schreibe uns eine Nachricht bei Facebook.

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