Vorherige Lektion Fertig und weiter  

  Vergiss all deine Zweifel



Gleich zu Beginn deiner "Reise" räumen wir mit Mythen und Vorurteilen rund ums Bloggen auf. Denn genau diese Dinge können dich dabei hemmen, wirklich Spaß an deinem Projekt zu entwickeln.

In diesem Kurs teilen wir unsere langjährigen Erfahrungen als Blogger und Online-Experten mit dir und können dir schon jetzt vor allem eine Botschaft mit auf den Weg geben:

Vergiss alles, was du denkst machen zu müssen! Dein Blog ist deine Spielwiese!

Wir geben dir in unserem Kurs alle Tipps an die Hand, die du brauchst, um eine erfolgreiche Grundlage zu schaffen.


Ganz konkret - Das sind die größten Vorurteile

  1. Einkommen: Mit einem Blog kann man superschnell superviel Geld verdienen
  2. Social Media: Als Blogger muss man ständig etwas posten
  3. Privatsphäre: Man muss viel Persönliches preisgeben
  4. Zeit: Man muss andauernd etwas online stellen (das schaff ich nicht!)
  5. Zweifel: Ich kann das doch gar nicht / Das will doch keiner lesen


Vorurteil #1: Einkommen - Mit einem Blog kann man superschnell superviel Geld verdienen


Tut uns leid, aber das wird leider nicht funktionieren. Jedenfalls nicht superschnell.

Dass wir das gleich am Anfang so direkt sagen, liegt einzig und allein daran, dass wir dich davor bewahren möchten, deinen Blog viel zu früh aufzugeben.

Denn: Einen Blog, den man allein aus dem Interesse erstellt, viel Geld zu verdienen, wird kaum Erfolg haben. Weil Geld nur ein wenig starker äußerer Motivationsfaktor ist, wird einen höchstwahrscheinlich nach wenigen Wochen oder Monaten die Motivation verlassen.

ABER es ist definitiv möglich, sein Einkommen mit einem Blog zu bestreiten (tun wir ja auch) - oder einen attraktiven Nebenverdienst zu erzielen.

Nur schnell geht das nicht. Diese ganzen "Get Rich Quick Geschichten" aus dem Internet oder Facebook, Instagram und Co. sind vor allem Glück oder Märchen oder knallharte Arbeit.

Es dauert mindestens ein halbes Jahr bis deine Besucherzahlen ein solides Level erreichen, denn deine Inhalte müssen zunächst bei Google angezeigt werden (ranken) bzw. deine Leser müssen erst einmal auf deinen Blog aufmerksam werden (z. B. via Social Media).

Danach dauert es mindestens ein weiteres halbes Jahr, bis du signifikante Umsätze erzielen kannst.

Unser erster, vielleicht wichtigster Rat als Blogger lautet deshalb:

Solltest du Geld mit deinem Blog verdienen wollen, setze dieses Ziel nicht an die erste Stelle.

An erste Stelle gehört ganz viel Spaß an deinem Thema (das wir in diesem Kurs gemeinsam mit dir erarbeiten) - und leider auch ein Quäntchen Geduld bzw. Ausdauer. Und das wirst du nur aufbringen können, wenn du Freude am Bloggen hast. Da schließt sich der Kreis. ;-)

Konzentriere dich darauf, deinen Ideen nachzugehen, von uns und anderen Bloggern zu lernen und tollen Content zu kreieren, der dich und deine potentiellen Leser begeistert.

Zauber dir ein riesiges Grinsen aufs Gesicht, wenn du daran denkst, dass du grad auf deiner ganz eigenen Spielwiese tobst.

Lass uns gemeinsam deinen einzigartigen Blog aufbauen, den deine Leser gern lesen und an dem du langfristig Spaß hast.

Alles andere kommt (fast) von selbst. Und bei dem "fast" helfen wir dir mit diesem Kurs.



Vorurteil #2: Social Media - Als Blogger muss man ständig etwas posten

Einige Blogger sind sehr viel auf Facebook, Instagram, Snapchat & Co. aktiv. Im Prinzip ist das erst mal eine gute Sache:

Die sozialen Medien sind ein toller Kanal, um mit deiner Leserschaft in Kontakt zu kommen, Artikel zu teilen und so Reichweite aufzubauen.

Vielleicht hast du damit aber sehr wenig am Hut oder kannst dir nicht vorstellen, fast jeden Tag etwas zu posten?

Keine Sorge.

Ich (Sina) habe weder Snapchat ausprobiert, noch poste ich täglich auf Instagram oder bei Facebook (ca. 1x pro Woche, manchmal auch nur alle 2) und trotzdem haben Elisa und ich mit Ferndurst einen erfolgreichen Blog aufgebaut.

Und bei meinem zweiten Blog Soulflake halte ich es genauso.

Ich will nicht sagen, dass diese Entscheidung immer einfach ist. Oft habe ich das Gefühl, mir mehr einfallen lassen zu müssen - weil eben so viele andere es tun.

Das hilft:

Versuche, dich nicht mit Bloggern zu vergleichen, die eine andere Strategie fahren als du es dir für dich vorstellen kannst.

Orientiere dich an denen, die einen Weg gefunden haben, den du sehr sympathisch findest.

Versuch dir etwas von ihrer Strategie abzugucken - mach dir Notizen und schreib auf, was du dir vorstellen könntest zu posten und was nicht.

Häng diesen Zettel sichtbar hin. Und immer wenn du dich unter Druck fühlst, schaue diesen an und erinnere dich an deine eigenen Ideen.

  1. Auf Facebook könntest du z. B. nur deine Blog-Artikel teilen und ggf. Sprüchebilder posten;
  2. Auf Instagram Lieblingsbilder posten, deinen Gedanken freien Lauf lassen oder Sprüchebilder teilen.
  3. Instagram-Stories könntest du nutzen, wenn es eine Geschichte zu erzählen gibt, die 1:1 zum Thema deines Blogs passt, z. B. wenn du als Food-Blogger an einem veganen Kochkurs teilnimmst.


Vorurteil #3: Privatsphäre - Man muss sehr viel Persönliches preisgeben


Manche Blogger gehen offen mit ihrem Privatleben und/oder ihrer Gefühlswelt um. Manche posten sehr wenig über sich selbst.

Finde deine Wohlfühlzone und "präsentiere" dich und deine Inhalte so, wie es für dich richtig anfühlt. Das ist die Hauptsache. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.


Diese Fragen können dir auf deinem Weg helfen:

  • Was möchtest du mit deinem Blog aussagen?
  • Geht es um dich und deine Person oder kann diese auch in den Hintergrund rücken?
  • Und wenn es viel um dich geht, frage dich: Wie kann ich eine Balance schaffen, die ok für mich ist? Man könnte z. B.
    • möglichst nicht sein Gesicht auf Bildern zeigen,
    • alle persönlichen Gedanken als Anregung oder Anstoß und somit generischer formulieren,
    • sich rein auf die Tipps/Gedanken, die direkt zum Thema passen, begrenzen und alles Alltägliche außen vor lassen ...


Je authentischer du agierst, desto echter wirkst du auf deine Leser und desto mehr werden dir folgen. Du entscheidest. Immer! Sei du selbst und zeig, was du kannst und für andere tun willst, nicht was du bist.



Vorurteil #4: Zeit - Man muss andauernd etwas online stellen - das schaff ich nicht!

Wichtig ist: Anfangen. Aber genauso wichtig sind Pausen. Der Kopf braucht die Ruhe, um kreativ zu werden.

Vielleicht hast du gehört, du müsstet alle paar Tage einen neuen Text online stellen - und du weißt nicht, wie du das neben Arbeit und Freizeit unterkriegen sollst?

Auch da können wir dich beruhigen:

Es gab Zeiten, in denen wir maximal einen Beitrag pro Monat veröffentlicht haben. Und trotzdem ist uns die Leserschaft erhalten geblieben.

Am besten gelingt das, wenn du offen kommunizierst, wann/warum du Pausen einlegst. Aber auch das musst du nicht. Wenn deine Leser deine Inhalte mögen, bleiben sie bzw. kommen wieder.

Aber wollen wir ehrlich sein: Am Anfang will die Leserschaft erst aufgebaut werden. Deshalb ist es wichtig, dass Inhalte produziert werden, die bei Google ranken können und/oder deine Zielgruppe über die Social Kanäle erreichen.

Bei Ferndurst haben wir deshalb parallel zum Blogaufbau angefangen, unsere ersten Artikel bei WordPress einzupflegen. Nach zwei Monaten hatten wir ca. 20 Beiträge veröffentlicht. (Bei Soulflake waren es nach ca. fünf Monaten 14 Beiträge.)

Mittlerweile schreibe ich ca. 2-3 Beiträge pro Monat für Soulflake und Ferndurst, mal sind es mehr, mal weniger. Obwohl ich Vollzeit-Bloggerin bin. Denn: Ich brauche lange für einen Artikel, der von Herzen kommt. Deshalb setze ich auf Qualität statt auf Masse, nehme mir viel Zeit für meine Texte und liebe es, wenn sie in sich stimmig sind.


Wie kreierst du am liebsten? Was ist dir wichtig?



Vorurteil #5: Zweifel - Ich kann das doch gar nicht / Das will doch keiner lesen

Zweifel sind immer mit im Gepäck, mal laut, mal leiser. Die Frage ist: Möchtest du dir dadurch DEINEN Weg verbauen?

Du musst kein Superprofi in deinem Thema sein - du musst deine Leser inspirieren wollen.

Was heißt das?

Ich bin keine Reise-Profi, doch Reisen ist meine Leidenschaft - und ich möchte auch anderen Ferndurstigen helfen, ihre Lieblingsorte in der Welt zu finden. Deshalb gebe ich ihnen meine Herzensmomente und Insidertipps an die Hand - und kann so auch die Locals unterstützen.

Ich bin keine Psychologin - aber habe seit dem Start meiner Weltreise unglaublich viele Erkenntnisse über die Freiheit, wir selbst zu sein, sammeln können. Diese gebe ich jetzt auf Souflake weiter. Gleichzeitig nutze ich den neuen Blog als meine Spielwiese, um mich schreiberisch und thematisch auszutoben - und mich weiterzuentwickeln.

Bennet ist kein Fotograf, doch fotografiert und bearbeitet leidenschaftlich gern (und macht auch alle hochwertigen Blog-Fotos für Ferndurst und Soulflake).

Unser Rat: Fang einfach an, flow dich rein und tob dich aus. Und vor allem: Hab Mut zum Unperfekten. Denn das Perfekte gibt es nicht und macht am Ende deine Kreativität zunichte, weil:


“Done is better than perfect.”



Bist du bereit? Dann lass uns starten!



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